Aktuell
Sie finden hier aktuelle Informationen zu:
Seniorenwohnungen des Landes Berlin: Wenn das Wohnen im Alter zur Zumutung wird
Bewohner:innen der Seniorenwohnanlage Herthastraße/Hubertusallee fordern vom Land Berlin, der Gewobag und der Seniorenstiftung Wilmersdorf umgehend Abhilfe.
Defekte Rohrleitungen und Heizungen, Feuchtigkeit, monatelange Warmwasserausfälle, Wohnungsleerstand und wiederholte Versorgungsausfälle: Die Bewohner:innen der Seniorenwohnanlage Herthastraße in Berlin-Wilmersdorf weisen in Ihrem offenen Brief an den Senat und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf massive Missstände und Mängel sowie eine mangelhafte Mieterkommunikation an.
Weitere Infos unter: Seniorenwohnungen des Landes Berlin
Berlin, den 16.10.2026
Berliner Mieterverein legt 10-Punkte-Plan Wohnen vor
„Am 20. September haben die Berliner:innen einen wohnungspolitischen Kurswechsel gewählt. Jetzt erwarten sie, dass die Gespräche ins konkrete Handeln führen.“, sagt Wibke Werner, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins. „Mit unserem 10-Punkte-Plan wollen wir den Parteien wieder die Dringlichkeit der Wohnungskrise vor Augen führen.“
Weitere Infos unter: Berliner Mieterverein legt 10-Punkte-Plan Wohnen vor
Berlin, den 15.010.2026
Anhörung zum Mietrechtsreform-Paket II Gute Ansätze, aber Schlupflöcher bei Möblierungszuschlag und Indexmiete
Anlässlich der Anhörung im Bundestag zum Mietrechtsreform-Paket II der Bundesregierung fordert der Berliner Mieterverein dringend Nachbesserungen. Möblierte Kurzzeitvermietungen sind in Berlin ein drängendes Problem. Sie dominieren in den Innenstadtbezirken die Wohnungsinserate, oft zu völlig überhöhten Mieten von 25 €/qm und mehr. „Es ist gut, dass die Bundesregierung das Problem mit dem Mietrechtsreform-Paket II angeht“, sagt Wibke Werner, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins. „Wir begrüßen die Pflicht für Vermietende, den Möblierungszuschlag bei Vertragsschluss auszuweisen. Aber die Vollausstattung darf kein Freifahrtschein werden – hier bereitet uns die Regelung Bauchschmerzen.“
Weitere Infos unter: Anhörung zum Mietrechtsreform-Paket II
Berlin, den 14.10.2026
Heizperiode gestartet: Was Mieter:innen wissen sollten
Mit dem Beginn der Heizperiode rückt für viele Haushalte eine der größten Ausgabenpositionen wieder in den Blick: die Heizkosten. Der Berliner Mieterverein gibt zum Beginn der Heizsaison im Oktober praktische Tipps, informiert über die Rechte von Mieter:innen und erklärt, worauf bei den erwarteten Heizkostenabrechnungen zu achten ist.
Weitere Infos unter: Heizperiode gestartet
Berlin, den 02.10.2026
Ein Tag nach der Wahl: Mieterhöhungswelle landeseigener Wohnungsunternehmen
Der Berliner Mieterverein fordert die Rücknahme aktueller Mieterhöhungen und Neustart für die landeseigenen Wohnungsunternehmen.
Kaum sind die Wahllokale geschlossen wurden, landet die Mieterhöhung im Briefkasten: Nur einen Tag nach der Abgeordnetenhauswahl haben Berlins landeseigene Wohnungsunternehmen (LWU) Mieterhöhungen verschickt – bis Jahresende sollen es 90.000 sein, kündigte Ingo Malter, LWU-Sprecher und Geschäftsführer der Stadt und Land auf der heutigen Pressekonferenz des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) an. Für viele Haushalte gilt die höhere Miete bereits zum 1. Dezember 2026.
Weitere Infos unter: Ein Tag nach der Wahl
Berlin, den 30.09.2026
Mietenstopp muss in den Koalitionsvertrag: Kampagne Mietenstopp stellt fünf Forderungen an die neue Bundesregierung – vier Meter hohe Mietenstopp-Hand vor Bundestag
Deutschlands Mieterinnen und Mieter können nicht mehr – für eine neue Bundesregierung muss es das oberste Ziel sein, die soziale Frage unserer Zeit nach bezahlbarem Wohnen zu lösen. Dafür braucht es dringend einen flächendeckenden Mietenstopp für sechs Jahre, wie die überparteiliche, bundesweite Kampagne Mietenstopp heute vor dem Reichstag in Berlin gefordert hat. Eine vier Meter hohe Mietenstopp-Hand symbolisierte bei der Aktion, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Hinweis für Mitglieder mit Kostenübernahme (z. B. ALG II)
Leider hat das Land Berlin den Kooperationsvertrag mit dem Berliner Mieterverein im Dezember 2025 fristlos gekündigt. Der Grund ist eine Anordnung des Bundes: Mitgliedsbeiträge für Mietervereine gelten demnach nicht als Kosten der Unterkunft und Heizung. Für bereits laufende Mitgliedschaften können Sie bis zum Ende des bewilligten Zweijahreszeitraums weiterhin Beratung und Vertretung in Anspruch nehmen.
19.10.2026




