Aktuell
Wahlforum zur Berliner Wohnungspolitik – Livestream am Donnerstag ab 19:15 Uhr
Am Donnerstag, 27. August 2026, 19:15 Uhr, diskutieren die Spitzenkandidat:innen von SPD, CDU, Grünen und Linken beim Wahlforum der Berliner Mietenbewegung über Mietenkrise und Wohnungspolitik. Die Tickets für die Veranstaltung vor Ort sind bereits vergeben – wer dabei sein möchte, kann die Diskussion live im Youtube-Kanal des Berliner Mietervereins verfolgen.
Sie finden hier aktuelle Informationen zu:
HOWOGE verunsichert Mieter:innen in Reinickendorf: Eine Rückkehr in die sanierten Wohnungen muss zugesichert werden!
„Eine Rückkehr in die bisherige Wohnung ist deshalb grundsätzlich nicht möglich“ – mit diesem Satz hat die landeseigene HOWOGE Hunderte Mieter:innen in der Roedernallee in Wittenau in große Sorge versetzt; sie begründet dies vor allem mit einer „Neuordnung der Wohnungsgrundrisse“. „Uns drängt sich hier die Frage auf: Handelt es sich überhaupt um eine Modernisierung – oder soll hier über den Umweg eines Umbaus faktisch eine Verwertungskündigung durchgesetzt werden?“, fragt Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV). Statt diese Lesart kategorisch auszuschließen, sorgen, schürt die Wohnungsbaugesellschaft mit widersprüchlichen und schwammigen Ankündigungen berechtigte Angst vor Verdrängung in der Mieterschaft.
Weitere Infos unter: HOWOGE verunsichert Mieter:innen in Reinickendorf
Berlin, den 24.08.2026
Mieter:innen befragen Spitzenkandidat:innen zur Wohnungspolitik: Wie löst Berlin die Mietenkrise?
Die Mietenkrise bleibt eine der drängendsten sozialen Herausforderungen des zukünftigen Berliner Senats. Steigende Mieten, Verdrängung und die zunehmende Schwierigkeit, überhaupt noch bezahlbaren Wohnraum zu finden, prägen den Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl 2026.
Weitere Infos unter: Mieter:innen befragen Spitzenkandidat:innen zur Wohnungspolitik
Berlin, den 24.08.2026
Mietenscan des Berliner Senats: Konsequente Verfolgung von Verstößen gegen überhöhte Mieten ist ein Muss
„Wir begrüßen den Mietenscan des Berliner Senats. Er ist wichtig für die Verfolgung von Mietpreisüberhöhungen. Zusammen mit dem kürzlich beschlossen Mieten- und Wohnungskataster zur Erfassung der gezahlten Mieten im Bestand, wird mit dem Mietenscan ein wichtiges Werkzeug ergänzt“, erklärt Wibke Werner, Geschäftsführerin im BMV. „Wohnungssuchende haben das Nachsehen, auf den gängigen Immobilienportalen gibt es kaum noch Wohnungsangebote, die nicht gegen die Mietpreisbremse verstoßen.“
Weitere Infos unter: Mietenscan des Berliner Senats
Berlin, den 23.07.2026
Wärmewende in Gefahr: Gebäudemodernisierungsgesetz verschärft Mieten- und Klimakrise
Anlässlich der abschließenden Beratung im Bundestag warnt der Berliner Mieterverein eindringlich vor den Folgen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Union und SPD halten trotz massiver Kritik von Mieter:innen- und Klimaschutzverbänden, Wissenschaft und sogar dem Bundesrat am Heizen mit fossilem Öl und Gas fest.
Weitere Infos unter: Wärmewende in Gefahr
Berlin, den 10.07.2026
Abgeordnetenhaus beschließt das bundesweit erste Wohnungs- und Mietenkataster: Endlich ein Schritt in die richtige Richtung!
„Wir werten den Beschluss als überfälligen, aber wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz auf dem Berliner Wohnungsmarkt, den wir im Schulterschluss mit zahlreichen Bündnispartnern seit Jahren gefordert haben!“ freut sich Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV). „Bislang waren Mieter:innen auf sich allein gestellt, Verstöße gegen die Mietpreisbremse und gegen die Mietpreisüberhöhung nach Paragraf 5 Wirtschaftsstrafgesetz zu verfolgen. Mit dem Kataster werden die Daten erstmals systematisch bei den Behörden vorliegen. Das ist ein echter Fortschritt.“
Weitere Infos unter: Abgeordnetenhaus beschließt das bundesweit erste Wohnungs- und Mietenkataster
Berlin, den 02.07.2026
Mietenstopp muss in den Koalitionsvertrag: Kampagne Mietenstopp stellt fünf Forderungen an die neue Bundesregierung – vier Meter hohe Mietenstopp-Hand vor Bundestag
Deutschlands Mieterinnen und Mieter können nicht mehr – für eine neue Bundesregierung muss es das oberste Ziel sein, die soziale Frage unserer Zeit nach bezahlbarem Wohnen zu lösen. Dafür braucht es dringend einen flächendeckenden Mietenstopp für sechs Jahre, wie die überparteiliche, bundesweite Kampagne Mietenstopp heute vor dem Reichstag in Berlin gefordert hat. Eine vier Meter hohe Mietenstopp-Hand symbolisierte bei der Aktion, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Hinweis für Mitglieder mit Kostenübernahme (z. B. ALG II)
Leider hat das Land Berlin den Kooperationsvertrag mit dem Berliner Mieterverein im Dezember 2025 fristlos gekündigt. Der Grund ist eine Anordnung des Bundes: Mitgliedsbeiträge für Mietervereine gelten demnach nicht als Kosten der Unterkunft und Heizung. Für bereits laufende Mitgliedschaften können Sie bis zum Ende des bewilligten Zweijahreszeitraums weiterhin Beratung und Vertretung in Anspruch nehmen.
25.08.2026




